Aktuelles in der Türkei 2015 - 2016

Çeşme Marina

Die in der Ausgabe 2012 unseres Nautischen Reiseführers Türkische Küste Ostgriechische Inseln angekündigte Verlängerung des Wellenbrechers ist vollendet .
Kein Problem mehr mit Schwell, die Schiffe liegen sicher und ruhig.

D-Marin Didim und D-Marin Turgutreis

In der Ausgabe 2012 unseres Reiseführers erwähnen wir bei Versorgung die Firma YachtWorks mit Ansprechpartner Dr. Yusuf Civelekoğlu. Yachtworks bietet dort weiterhin Service an, aber Yusuf Civelekoğlu hat die Firma seinem Partner überlassen und widmet sich hauptsächlich seiner Sachverständigentätigkeit für deutsche und internationale Schiffsversicherer. Er begutachtet Havarien, berät die Eigner, vermittelt zuverlässige Servicebetriebe und überwacht auf Wunsch die Arbeiten.


Seine Mobil-Telefonnummer: +90 (0)533 516 50 06.

Kazıklı Iskelesi Einfahrt

Kazıklı im Golf von Güllük  

 

Mandalya Marina, auch Mandalya Boutique Marina
37°19’56“N  27°28’37“E

Am W-Ufer von Kazıklı Limanı, in wunderschöner Landschaft, vor einer Feriensiedlung, ist diese geschmackvoll und umweltverträglich errichtete Marina entstanden, eine Bereicherung für das ohnehin zauberhafte Revier.Wen es interessiert: Mandalya ist der alte griechische Name des Güllük Körfezi.

50 Yachten finden hier Platz, es gibt Wasser, Strom, Duschen, WCs, Schmutzwasser- und Ölentsorgung. Transfer mit Taxis zum Flughafen Bodrum (35 km), Auto-Parkplatz und ein kleiner Supermarkt.
2 Restaurants sind ohne Mühe zu Fuß zu erreichen. WLan (Wifi) ist frei.

Tel. +90 252 565 00 02, Fax: +90 252 565 00 03, Mobil: +90 530 341 30 09
E-Mail: info@mandalyamarina.com

Manager: Çaǧlar Sayan

Port Kazıklı
Eine unendliche Geschichte:
Der Plan für diese kleine Marina, umgeben von Ferienhäusern, im hintersten Zipfel von Kazıklı Limanı besteht zwar schon seit Jahren, er ist geschmackvoll und vielversprechend, wenn man das Video in Youtube ansieht, aber leider ist von seiner Verwirklichung  noch immer nichts zu sehen.
50 Yachtliegeplätze mit Service-Einrichtungen sollen entstehen, Bars und Restaurants selbstverständlich auch.                               
Der Platz für das Projekt ist sehr hübsch, denn das Hinterland und das oberhalb gelegene Dörfchen Kazıklı sind (noch) von  bäuerlicher Landschaft umgeben.

WEB-Seiten:
http://www.areaturkey.com/en/main/emlak/detay/94-port-kazikli
http://kazikli.blogspot.de/
http://www.coastguideofturkey.com/en/bay/100106/kazikli-limani

Video in YouToube
http://www.youtube.com/watch?v=yeUuhM341R4

Restaurantsteg in Kazikli

Port Iasos (Güllük Körfezi) Position Einfahrtsfeuer: 37°14’94”N 27°32’14”E

Im Mai 2013 eröffnete der Manager Ziver Akman, der übrigens fabelhaft Deutsch spricht, diese 
hübsche Marina in einer der geschützten Buchten NW-lich der Halbinsel mit den gut erhaltenen Überresten des antiken Iasos. Nicht in unmittelbarer Nachbarschaft, aber doch so nahe, dass die Bezeichnung Port Iasos logisch ist.
An drei 140 m langen Anlegern (von der Einfahrt nach drinnen mit den Buchstaben C, B und A gekennzeichnet), über Tiefen zwischen 5 und 6 m, finden 150 Schiffe bis zu 35 m Länge Platz. 
Zwei schwimmende Pontons fungieren als Wellenbrecher, die Einfahrt bezeichnen ein rotes und ein grünes Licht, die Pontons tragen ebenfalls Lichter im Abstand von 20 m.
Es gibt Strom und Wasser an den Stegen, WCs und Duschen, auch für Behinderte, ein Marinabüro, eine Restaurant mit Terrasse, eine Rund-um-die-Uhr-Kamera-Überwachung, dazu Entsorgung von Fäkalien und Altöl, keine Landstellplätze. Einen kleinen Strand findet man hinter dem Ponton A.  Vorteilhaft ist die Nähe zum Internationalen Flughafen Bodrum.
Die Ferienhäuser auf dem Hügelkamm und das nicht zu übersehende Signature-Hotel stehen hier seit Jahren und gehören nicht zur Marina.
Die Umgebung ist hügelig und grün bewachsen, eine Straße führt zur Marina herunter. In der stillen Ankerbucht an der E-Seite soll ein Jugendzentrum entstehen, außerdem soll die Umgebung noch weiter verschönt werden.
Kurz: Port Iasos ist ein willkommenes Ziel im Güllük Körfezi.


E-Mail: info@portiasos.com
WEB: http://www.portiasos.com

Tel: +90 (541) 760 42 41
Fax: +90 (252) 316 62 19


Die Neue Marina Port Iasos in Gök Limanı (o. und u.)

Güllük (Golf von Güllük) Position Leuchfeuer: 37°14,2´N 027°35,3´E
Im Hauptort des gleichnamigen Golfes geht es seit Jahren um den Bau einer Marina, der erste Schritt dazu war die Verlegung des Erzhafens in den innersten Zipfel des Golfes. Nun sind alle Bewilligungen vorhanden und die Ausschreibung für den Marinabau läuft. Da Schnelligkeit im nautischen Tourismus der Türkei keine Hexerei ist, darf man sich wahrscheinlich schon bald über die Fertigstellung freuen. Wir bleiben dran.
Die Gerüchte um den Bau einer Marina im Inneren der Bucht Ülelibük, bei Tuzla, etwa 2 sm S-lich von Güllük, sind neu. Man darf gespannt sein.


Fischfarmen im Golf von Güllük (Güllük Körfezi, ehemals Golf von Mandalya) 
Seit Jahren sind Fischfarmen ein Ärgernis. Sie belagern einen Großteil der Wasserflächen, tragen zu Wasserverschmutzung bei, verursachen Fischkrankheiten und stellen Gefahr für Yachten dar, da ihre Position gerne verändert wird und sie nachts zum größten Teil unbeleuchtet sind, wodurch schon mal Unfälle passieren können.
Laut einem Gesetz sollten bis 2010 alle Fischzuchtanlagen auf die hohe See verlegt worden sein, aber der Widerstand der Betreiber ist zu stark. Die Fischzucht ist ein enorm lukrativer Geschäftszweig, allein im Golf von Güllük werden jeden Tag bis zu 50 Tonnen Fisch aus den Farmen geholt und zum Großteil nach Europa exportiert.

Ilıca Bükü mit Port Atami im Güllük Körfezi


Diese kleine Marina existiert nicht mehr, auch das Butik Hotel ist geschliffen worden. Es soll dort eine große Ferienanlage entstehen und angeblich auch eine Marina.
Fazit: Man kann dort nicht anlegen und findet auch keinerlei Service vor.

Werft EGE Ören (Çamaltı Bükü, antik Keramos) im Bodrum-Golf (Gökova Körfezi)
 Position: 37°02'01"N  27°54'19"E

Das ist die Bucht mit dem Kohlekraftwerk. Der Landstellplatz, den wir in der aktuellen Ausgabe (2012) unseres Nautischen Reiseführers „Türkische Küste Ostgriechische Inseln“ beschreiben, hat sich zu einer gut funktionierenden Werft gemausert. Dort werden Schiffe nicht nur aus dem Wasser geholt und repariert, es entstehen auch neue Schiffe, vorzugsweise aus Stahl. Federführend ist die Firma EGE Yat (Aegean Yacht), sie ist von den Içmeler Werften bei Bodrum hierher gezogen, hat das Grundstück erworben und macht einen guten Job.

WEB: www.aegeanyacht.com
E-Mal: cagdas@egeyat.com.tr
E-Mail: brokerage@aegeanyacht.com

Tel : + 90 252 532 30 40
Fax : + 90 252 532 30 20

Ören Fischerhafen Position: 37°01,5´N 027°58,3´E

Das Hafenbecken am W-Ende der Promenade von Ören, kann von kleineren Yachten genutzt werden. Am Kai ist die Tiefe zweifelhaft, der Grund mit Felsen durchsetzt, daher ankeren größere Einheiten nördlich des kleinen Hafens, mit reichlich Platz zum Schwojen. Nicht gut bei Ost- und Südostwind:
Hinter dem Hafen findet man jede Menge hübscher Restaurants und Bars.

Setur Gökova Ören Marina
 (Gökova Körfezi)
Position: 37°01,42’N 27°59,06’E.

Diese Marina am N- Ufer des Gökova Körfezi (Bodrum Golf), in der Bucht NE-lich von Ören Burnu, wird von dem erfahrenen Manager Can Polat geleitet. Festgemacht wird an Kais und Pontons mit Muringleinen, 410 Schiffe von 10 bis 40 m finden im Wasser, 150 an Land Platz.

Leider hat Herr Polat bis heute keine konkreten Auskünfte über den Zustand und Fertigstellung der Marina gemacht!

Die Tiefen im Hafen liegen zwischen 3 und 10 m. Travellift (100 t), Boatmover (40 t).
Strom, Wasser, Duschen, Toiletten, SAT-TV, W-LAN, Tankstelle und Supermarkt, Werkstätten und weiterer Yachthafenservice, wie man ihn von Setur gewöhnt ist, wird geboten. Zum Flughafen Bodrum sind es ca. 59 km.

E-Mail: info@gokovaoerenmarina.com tr

WEB: http://www.seturmarinas.com/en/marinas/gokova-oren-marina2

Gökova-Ören Marina ist eine neue Marina im Golf von Gökova
Gökova-Ören Marina – neue Marina im Golf von Gökova

Körmen Limanı

Der Marinabau schreitet fort, wenn auch langsam. Der in unserem Nautischen Reiseführer "Türkische Küste Ostgriechische Inseln" erwähnte Eröffnungstermin ist bereits um 2 Jahre überschritten, aber es sieht hoffnugnsvoll aus.

Hayıt Bükü (Hisarönü Körfezi)

Überraschung: Im Winter 2013/14 ließ der Gouverneur der Provinz den beliebten und wirklich brauchbaren Gemeindesteg in Hayıt Bükü schleifen, dem Vernehmen nach ohne Angabe von Gründen. Man darf raten, welche Pläne dahinter stecken.
Die Gäste sind logischerweise verärgert oder enttäuscht. Ogün hat ihn mehrere Male wieder aufgebaut,  leider immer mit demselben Erfolg: Der Steg musste weg. Verhandlungen mit den Verantwortlichen laufen. Wir drücken die Daumen.
Wer nicht frei ankern möchte, findet eine Festmachmöglichkeit hinter dem Wellenbrecher des kleinen Hafens. Am besten ruft man vor dem Einlaufen Ogün an (+90 252 728 0023), er hilft dann beim Anlegen.
Auf keinen Fall darf man auf den Besuch dieser wunderbaren Bucht verzichten.

Wenn der Platz im kleinen Bootshafen besetzt ist, muss man den Anker fallen lassen. Der Grund hält gut, störend sind allerdings der Schwell, den die vorherrschenden Winde hereinschicken, da die Bucht nach Süden offen ist, und die heftigen Nachtwinde aus den Bergen. Achten Sie darauf, dass sich der Anker gut eingräbt und dass Sie genügend Schwojraum haben.
Wir haben hier stets geankert und nicht am Steg gelegen. Der Platz ist so schön, dass wir uns gerne auf das Geschaukel eingelassen haben.
Der nächste Hafen ist Palamut (3 sm nach Westen).

Restaurant Ogüns Place in Hayıt Koyu
Yachtanleger Hayıt Bükü (geschliffen)

Datça

Der Bau einer Marina wurde jahrelang diskutiert und wieder verworfen. Plötzlich ging es doch los, aber mit der Freude war es bald vorbei, und Schuld daran war ein Inselchen, das in den Wellenbrecher mit einbezogen werden sollte. Scheinbar hatte man übersehen, dass auch dieses Erdhäufchen, genau wie das übrige Areal, hätte gepachtet werden müssen, und zwar vom Besitzer.
Endeffekt: Baustopp.  Man darf gespannt sein, wie dieser Krimi weitergeht.

Bozburun (Yeşilova)

Warum man in diesem Hafen seit Neuestem nicht mehr ein- und ausklarieren kann, ist nicht ganz klar, und ob diese Regelung wieder einmal geändert werden wird, ist auch nicht herauszufinden.

Joya del Mar Boutique Hotel, ehemalige Pupa Charterbasis in Ada Ağzı

Die ehemalige PUPA Charterbasis ist in die benachbarte große Yacht Marina umgezogen und nutzt dort den sehr reichhaltigen Service. Neuer Betreiber des kleinen Hotels mit Restaurant am schönsten Platz der großen Marmaris-Bucht ist jetzt Joya del Mar. Durch den neuen Investor hat sich vieles verändert. Das nicht mehr zeitgemäße Hotel ist auf Vordermann gebracht worden, ebenso ist die Steganlage erneuert worden und gibt etwa 150 Schiffen Platz, Wasser und Strom sind vorhanden.

Adaköy Marina & Resort in Marmaris Limanı

Zuwachs im Golf von Marmaris
Eine  Marina auf der Halbinsel Nimara (Yıldız Adası) im Golf von Marmaris  ist schon seit langem im Gespräch, und nun tut sich etwas. Vor dem Gelände der ehemaligen Berk-Werft beim Weiler Adaköy,  westlich der großen Marmaris Yacht Marina und in der Nachbarbucht entsteht das Projekt Adaköy Marina & Resort. Verantwortlich für den Bau ist die Firma Antmarin, Marina and Resort Development, mit Sitz in Antalya.
Die Marina, verschiedene Schwimmstege in einer Gesamtlänge von
 450 m, verfügt über ein Gelände von 25.000 m2. Dort entstehen Landliegeplätze, auch zum Überwintern, Werkstätten, eine Slipbahn und ein Liftbecken, Bars, Restaurants und Shops  sowie sämtliche Service-Einrichtungen. Das Resort bekommt hübsche Ferienvillen und Häuser im mediterranen Stil mit Gartenanlage und eigenen Bootsanlegern. Da lediglich die Marina über eine Straße zu erreichen ist, das Resort aber nicht, wird von den Parkplätzen auf dem Marinagelände ein Park and Ride Service mit Golf Cars  betrieben.
Ende September 2013 soll (!) das Ganze funktionsfähig sein.
Übrigens: Adaköy Marina & Resort liegt im Südostteil, dem landschaftlich schönsten Stück der großen Bucht von Marmaris (Marmaris Limanı).

Architekturplan der Marina Adaköy auf Nimara Adası
Architekturplan von Ada Köy Marina & Resort in Marmaris Limanı
Așı Koyu

Așı Koyu
36°43,2´N 028°38.9É (Einfahrt)

Dort gibt es wieder einen Steg, dem neuen Pächter des kleinen Restaurants sei Dank,  allerdings ist er, wie manche Skipper berichten, noch nicht ideal zum Festmachen, da er im Frühjahr 2016 noch nicht mit Klampen oder Ringen versehen war. 

Quellenbucht / Fethiye Körfezi
36°41,6´N 028°52,2´E (Einfahrt)

Im schönen Fehtiye-Golf, in der SW-Ausbuchtung der beliebten Quellenbucht, ist ein weiteres Restaurant entstanden (Zeytin Olive), sehr zur Freude der Yachties. Vor Jahren gab es dort bereits ein einfaches Esslokal, das allerdings vom Militär abgerissen wurde. Nun hat man die Auswahl, und das ist gut so, denn einige Yachties berichten, dass in letzter Zeit der Empfang im bisher einzigen Lokal nicht sehr freundlich war.
Außer dem neuen Restaurant  gibt es dort auch einen Friseur.
Ein neuer T-Steg vor dem Lokal mit 3 m Tiefe im vorderen Teil sowie ein 40 m langer Holzsteg am S-Ufer erleichtern das Anlegen. 

Quellenbucht

Demre Marina vor Tașdibi Burnu

36°12'58,5" N 29°58'57,3"

Seit etwa einem Jahr ist an diesem Kap , auch unter der Bezeichnung Kum Burnu bekannt, 2,5 sm SSE-lich Andriake (Cayaǧız, auch Çalpat Limanı) ein geräumiger Yachthafen im Bau. Bis Finike hat man von hier 11 sm vor sich.

Auf einem Gelände von 272.000 m2 sind 400 Plätze im Wasser und 300 an Land geplant.

Ende April 2016 war allerdings außer dem Wellenbrecher und einem Teil der Kais nichts fertiggestellt.  

Am unmittelbar NW-lich anschließenden Strand mit dem Inselchen Güvercin Adası liegt das Hotel Andriake Beach Club der Neilson-Resort-Kette.

Die beliebtesten Sehenswürdigkeiten in der Umgebung sind Myra (Demre) mit den lykischen Felsgräbern und der St. Nikolaus-Kapelle. Dann noch das Vogelparadies Kuș Cenneti und die Lagune Beymelek. Neben der dort betriebenen Fischzucht leben dort viele Fischsorten, für Zuvögel ist die Lagune ein beliebter Rastplatz und der Lebensraum für mehr als 30 Vogelsorten.

Neue Marina bei Tașdibi Burnu
Neue Marina bei Tașdibi Burnu, Bauphase 2016

Çıralı (Olympos) im Golf von Antalya

Dieser wunderschöne Ankerplatz (Titelbild auf der neuesten Ausgabe unseres Nautischen Reiseführers Türkische Küste Ostgriechische Inseln) liegt in einem Naturschutzgebiet vor einer antiken Stätte und ganz nahe der Chimaera, dem aus einem Berg austretenden ewigen Feuer (Yanar). Hier darf lt. Gesetz nicht gebaut werden.

Da man aber in der Türkei vor Überraschungen niemals sicher ist, hat eine findige Behörde, gestützt auf ein nicht mehr bestehendes Gesetz,  Grundstücke verpachtet, auf denen Sport- und Vergnügungsanlagen und später auch Hotels entstehen sollen. Glücklicherweise haben die Proteste einen vorläufigen Baustopp erwirkt.

Hier, wie seinerzeit am Schildkrötenstrand bei der Mündung des Dalyanflusses, haben Naturschützer ihren Einfluss geltend gemacht. Bei  Dalyan  wurde das Bauprojekt vor vielen Jahren endgültig abgeschmettert. Es besteht also Hoffnung für Çıralı (Olympos).

Antalya Fischereihafen (Balıkcı Barajı)

An der Westküste des Golfes von Antalya, überragt von den Gipfeln des westlichen Taurusgebirges, nur wenige Seemeilen SSW-lich der Çelebi Antalya Marina, zwischen dem beliebten Ankerplatz Sıçan Adası (Mäuseinsel) und des bewaldeten Topçam Picknick-Parks ist ein riesiges Hafenbecken entstanden, das in erster Linie für Fischer vorgesehen ist, doch die ungewöhnlich großzügigen Abmessungen (Beckenlänge 1260 m, Breite 350 m) legen den Verdacht nahe, dass zukünftig hier auch Yachten willkommen sein werden.


Zwei solide Wellenbrecher schützen das Hafenbecken, an vier jeweils 160 m langen Anlegebrücken finden bis zu 700 Schiffe auf satten Tiefen Platz. Die 4,5 m tiefe Einfahrt zeigt nach NE.
In der Stadtmarina Kaleiçi, die das Jahr über mit Ausflugsbooten vollgerammelt ist, haben Yachten nämlich kaum Chance auf Liegeplätze, und auch in der Çelebi Marina kann es eventuell mal knapp werden.
Die Verwirklichung des Projekts lag in den Händen der im Hafenbau erfahrenen Firmen Kolin Inşaat A.Ş und Arsel Inşaat A.Ş

Der gut geschützte Hafen war bei unserem letzten Besuch im April 2016 sehr gut  von Fischern und Ausflugsbooten belegt, auch einige Yachten unter türkischer Flagge lagen da.
Am Kai auf der Rückseite der Fischauktionshalle gibt es ein einfaches Restaurant mit Tischen am Wasser, das frischen Fisch und Vorspeisen anbietet.

2  große Fischzuchtbecken liegen hier vor der Küste.

Neuer Fischerhafen bei Antalya, Mäuseinsel, schöne Landschaft, Berge
Neuer Fischereihafen Antalya, im Juli 2013

Fischerhafen Antalya (li) Fischer Hafen Antalya Landstellplätze (re)

Alanya Marina

Alanya Marina            Position: 36°33,25´N 031°57,07´E

Die Erbauer moderner türkischer Marinas streben nicht nur tadellosen Service und Sicherheit für Yachten an, sie denken auch an Komfort für die Eigner, und so entstehen Sport- und Fitnesseinrichtungen incl. Massage und Hamam (türkisches Dampfbad) sowie kleine Einkaufszentren und Supermärkte.
Das trifft auch für die Alanya Marina zu, an deren Entwicklung Hasan Kaçmaz maßgeblich beteiligt war. Er kennt sich aus im Marinabusiness und weiß aus langjähriger eigener Erfahrung als Marinadirektor in Fenerbahçe, Kuş Adası, Kemer, Antalya was Yachties wünschen, auch was das social life angeht, z.B. Yachtclub, gesellige Abendveranstaltungen, Bars, Restaurants und ein Gästehaus für Freunde.
Der Nachteil des Hafens, der bei Winden aus Süd und Ost eintretende Schwell, derzeit durch schwimmende Pontons gemildert, wird kein Thema mehr sein, sobald 170 m östlich des kleinen Wellenbrechers ein neuer Wellenbrecher fertiggestellt sein wird.
Die Marina eignet sich gut als Zwischenstopp auf dem Kurs von Antalya nach Osten und nach Nord-Zypern. Sie ist außerdem ein angenehmer Platz zum Überwintern, die Preise sind moderat, das Klima mild, die kosmopolitische Stadt Alanya, die das ganze Jahr über „lebt“, erreicht man mit dem Fahrrad, dem Dolmuş-Bus (Haltestelle am Marinator) oder bequem zu Fuß. Der europäische Bevölkerungsanteil – Deutsche, Dänen, Holländer, Norwegen, Finnen, Briten – ist groß und das Kulturprogramm – Konzerte, Opernaufführungen, Jazz Festival – hörenswert. Es gibt ein privates internationales Krankenhaus, sonntägliche Messen und sogar einen Friedhof für Ausländer.
In der waldigen Umgebung kommen Mountainbiker auf ihre Rechnung, und der östlich von Alanya mündende Dimçayı, den man mit dem Auto in 15 – 20 Minuten erreicht, ist ein hübsches Ausflugsziel. Dort kann man ein Picknick veranstalten, sich im Fluss abkühlen oder an einem der im Wasser stehenden Restauranttische leckeres Essen genießen.
Die Serviceeinrichtungen der Marina lassen nichts zu wünschen übrig: Wasser, Strom, TV, Telefon an den Stegen. Helfer beim Festmachen an 2 Muringleinen.
 Internet im Clubhaus, W-LAN (gebührenpflichtig). Sanitärblöcke.  Abpumpstation für Altöl und Schmutzwasser, Tankstelle am kleinen Wellenbrecher. Travellift (100 t), Boatmover (25 t), Landstellplätze. Werkstätten aller Art. Schiffsausrüster. Minimarkt, Boutiquen. Rent-a-Car, Parkplätze. Gästehaus. Schwimmbecken, Tennisplatz, Fitness-Center und Spa mit Hamam. Die Marina wird rund um die Uhr bewacht. Ein kleiner Strand liegt gleich neben dem kleinen Wellenbrecher, ein größerer westlich der Marina, leicht zu  Fuß zu erreichen.
Ein- und Ausklarieren, Transitlog: Am besten lässt man sich von dem in der Marina ansässigen Agenten (Yachtbroker) gegen Gebühr helfen, das erspart Zeit und Ärger.

E-Mail: manager@alanyamarina.com.tr
WEB: http://www.alanyamarina.com.tr

Tel: +90 (242) 511 34 00

o. li.: Altöl und Bilgewasser-Absaugung;
o. re.: Der riesige Travellift mit Autorin Andrea Horn und Marinachef Savaş Ayas

u.. li. u. re.: Das zauberhafte Restaurant der Marina

Manavgat Mündung Position: 36°44,1´N 031°29,3´E

Auf dem Weg von Side nach Alanya wartet ein besonderes Bonbon auf Yachties. Der Manavgat-Fluss ist nämlich 10 sm weit bis zu einer Brücke schiffbar, ein gemütlicher Abstecher ins Süßwasser. Wer keine Flussfahrt machen möchte, macht am besten gleich hinter der an den Molenfeuern erkennbaren Einfahrt am Kai an der Steuerbordseite fest. Dort steht eine niedrige Bretterbude mit Reetdach, das „Restaurant“ von Mustafa und Cemile Yıldırım. Tische und Stühle sind blau gestrichen, auch das WC ist in einem blauen Häuschen zu finden.
Der Fisch, der auf den Tisch kommt, ist garantiert frisch, meistens wird er schnell vom Fischer geholt und dann von Mustafa langsam am Grill zubereitet. Cemile liefert dazu Salat, eine leckere Sauce und wunderbares Brot. Rakı gefällig oder Bier?
Angler stehen am Kai, Piratenboote mit Ausflüglern aus Side oder Alanya fahren vorbei. 
Ein langer Strand schließt sich an, ein erholsamer Platz.

Manavgatmündung und Restaurant

Gazipaşa Marina          Position: 36°15,8´N 032°16,8´E

In der Ausgabe 2012 unseres Nautischen Reiseführers „Türkische Küste Ostgriechische Inseln“ beschreiben wir bereits dieses von privaten Investoren geförderte, im Moment noch brachliegende Projekt an der schönen „Bananenküste“, die südlich Alanya beginnt und sich bis weit hinter Kap Anamur fortsetzt.
Mit der geplanten Fertigstellung 2013 hat es nicht geklappt, und schuld daran ist das direkt südlich des Wellenbrechers mündende Flüsschen Haci Musa Çayı, auch Sarısu genannt, das im Winter aus den Taurusbergen so viel Wasser mitbringt, dass es in das Hafenbecken hinein sickert. Fazit: Eine wasserdichte Mauer muss her. Und die will nun der Staat bauen lassen. Behördliche Bürokratie gegen private Initiative, das kann dauern!
Die Investoren, darunter der Eigner des Gold City Hotel-Komplexes Karim Aydoğan und seine rechte Hand Servet Ünlü sind darüber gar nicht glücklich. Solange der Betrieb im Hafen nicht läuft, zahlt sich auch die enorme Investition nicht aus, und Yachties müssen im einzigen Hafen zwischen Alanya und dem etwa 9 sm NE-lich von Kap Anamur liegenden Fischerhafen Bozyazı bis auf weiteres auf Service verzichten. Außer im Winter ist Gazipaşa Marina nämlich gut nutzbar, die Umgebung ist ländlich und ruhig, der benachbarte Strand und das antike Selinus (3 km) lohnen den Besuch. Wer über die lange Palmenallee in das gepflegte Städtchen vordringt, bekommt alles, was man so an Bord braucht.
Der Flughafen Gazipaşa ist 9 km entfernt und wird seit November 2013 auch von einigen deutschen Flughäfen aus angeflogen.

Von diesem beschaulichen Hafen sind 2016 keinerlei Fortschritte zu berichten. Die Bautätigkeit scheint dort erst einmal auf Eis zu liegen. Wir konnten keinen Unterschied zum Stand von 2013 feststellen.

E-Mail: servet@aydogan-as.com.tr
WEB: http://www.aydogan-as.com.tr

Tel: +90 (242) 510 02 00 (in GoldCity Hotel)

li. o.: Detailansicht Gazipaşa-Hafen; re. o.:Gazipaşa-Hafen mit Haci Musa Çayı oder Sarısu-Fluss
li. u.: Sarısu-Fluss, im Hintergrund die Stadt Gazipaşa; re. u.: Infotafel der antiken Stadt Selinus

Yesilovacık mit Zemenladestation

Yeșilovacık

Ende 2013 konnten wir im dortigen Hafen den Beginn des Baus einer Zementverladestation mit dazugehörigem Anleger beobachten, (s. Foto).
Nunmehr sieht es dort so aus wie auf diesem Plan.
Die Verladearbeiten wirken sich logischerweise störend aus. Der beste Platz ist neben den Schleppern. 

Hafenbecken von Yeșılovacik
Hafen von Yeșılovacik

Kumkuyu Marina           Position: 36°31,9´N034°13,6´E

22 sm N-lich von der Mersin Marina liegt, umgeben von  einer Urbanisation, die sehr brauchbare Kumkuyu Marina mit 200 Liegeplätzen im Wasser und 200 an Land.  Festgemacht wird an Muringleinen. Neben Wasser, Strom und Sanitäranlagen, gibt es einen Travellift (80 t)., W-LAN (Wifi), Tankstelle, Wetterbericht, kleine Werkstätten und weiteren Service, wie man ihn von einer Marina erwartet, darunter auch einen kleinen Supermarkt, aber bessere Einkaufsmöglichkeiten hat man im Städtchen Kumkuyu, das zu Fuß gut erreichbar ist.
Zum Flugplatz Adana sind es 120 km. Kumkuyu Marina ist noch KEIN  Port of Entry. Schade, denn bis Girne (Nordzypern) sind es nur 85 sm, daher wäre die Marina ein guter Startplatz nach dorthin. Aber was nicht ist, kann noch werden.
Der Manager ist Tuna Baykal, er ist, dem Vernehmen nach, nicht leicht zu erreichen. Außerdem läuft in der Marina noch nicht alles so rund, wie Skipper es gerne hätten.
 
Das Wasser im Hafenbecken wird auf ganz natürliche Weise, nämlich durch Zufluss von Süßwasser aus den Bergen, sauber gehalten. Der Radarturm auf der kahlen Anhöhe hinter der Marina gehört zur Ausrüstung der Sahil Güvenlik (Küstenwache).

WEB: http://www.kumkuyu-marina.com

Hafenbecken von Kumkuyu Marina
Kumkuyu Marina Travellift 100 to
Kumkuyu Marina
Hafenplan Kumkuyu Marina
Mersin Marina

Mersin Marina

In der aktuellen Ausgabe (2012) unseres Nautischen Reiseführers „Türkische Küste Ostgriechische Inseln“ haben wir diesen Neuling bereits erwähnt, doch zur Zeit unserer ersten Recherchen war die Marina noch in ihren Anfängen und es lagen kaum Schiffe hier. Das hat sich geändert. Das Hafenbecken hat sich mit Yachten gefüllt, die Werkstätten haben Aufträge, der yachthafenmäßige Service funktioniert reibungslos.
Auch die Bewohner von Mersin haben den Hafen angenommen und flanieren dort wie in einem Park, zwischen Terrassencafés und Springbrunnen, die Kinder toben am Spielplatz, Cafés und Restaurants (von 5-Sterne-Gourmettempel bis Fast-Food) sind gut besucht, in den Boutiquen gibt es die angesagten Marken und auch der Supermarkt ist bestens sortiert.
So mancher Spaziergänger blickt derart sehnsüchtig auf die Yachten – vielleicht kauft er sich ja bald ein Boot. Häfen und Schiffe üben bekanntlich eine große Faszination auf Landratten aus.

Öffentlichkeit und Sicherheit schließen einander nicht aus. Dafür sorgt die Rund-um-die-Uhr-Bewachung, u.a. mit Kameras.
Erfreulich sind auch die Preise, die derzeit noch deutlich unterhalb  der üblichen Liegeplatzpreise türkischer Marinas liegen. Mersin Marina ist ideal zum Überwintern.

Übrigens, von Antalya bis Mersin sind es 170 sm. Auf dem Kurs liegen schöne, derzeit noch unterbewertete Ankerbuchten, gemütliche Häfen und interessante antike Stätten. Der Törn nach Osten lohnt sich.
Position: 36°46,3´N 034°34,5´E

Hier noch einmal die Serviceangebote: Platz für 500 Schiffe im Wasser und ebenso viele Stellplätze an Land. Elektrizität und Wasser an den Liegeplätzen, Duschen und WCs in verschiedenen Sanitärblöcken. 
Kabel-TV, WLAN, Internet im Marinabüro, Wettervorhersage.
Werkstätten, Winterlager, Wartung und Instandhaltung, Abpumpen von Fäkal- und Schmutzwassertanks, Tankstelle, Yachtausrüster, Lager für Aufbewahrung von Segeln u.a. 
Auto-Parkplätze, Hubschrauberlandeplatz, Taucher, Erste Hilfe.  
Supermarkt, Wäscherei.
 Reisebüros, Autovermietung, Bank, Boutiquen.
Schwimmbecken, Fitness, Sauna, Hamam. Yacht Club, Tennisplatz. Restaurants und Cafés.
Amphitheater mit 2.000 Sitzplätzen für alle Arten von Veranstaltungen, großer Kinderspielplatz.

Der nächste internationale Flughafen ist Adana (65 km, sehr gute Straßenverbindung). Der Flughafen Mersin (30 km) ist im Bau.
Die Marina hört auf UKW-Kanal 72, Ruf: Marina Mersin.


Adresse: Mersin Marina,
Adnan Menderes Bulvari, Egriçam Mah. No: 33/F
Yenişehir, Mersin,
Web: http://www.mersinmarina.com.tr/
E-Mail: info@mersinmarina.com.tr

Tel : +90 324 329 10 34
Fax : +90 324 329 10 35

 

Vielfältiges Angebot in Mersin Marina

Umwelt, sauberes Meer


Die Regelung, dass Schmutzwassertanks nicht in Buchten, sondern nur im freien Seeraum entleert werden dürfen, ist bekannt.

Wie soll das in der Praxis gehen? Es wurden und werden Absaugstationen eingerichtet, meistens in Marinas.  Wer seine Yacht ausschließlich im Golf von Fethiye bewegen will, lässt den Tank z.B. in der ECE Marina oder auf der Werft von D-Marin Göcek in der NW-Ecke des Fethiye Golfes abpumpen. Gegen Gebühr.

Wer bei der TURMEPA-Station gleich SW-lich der D-Marin Werft abpumpen lässt, kann das bis jetzt kostenlos erledigen. Wer die Bucht nicht verlassen möchte, ruft TURMEPA an (Tel. 0252 645 3147), dann kommt am nächsten Tag ein Absaugboot.

Nach dem Abpumpen erhält man ein blaues Formular (Blue Card), das unbedingt vom Hafenmeister oder von TURMEPA unterschrieben sein muss. Kontrollen sind wahrscheinlich.

TURMEPA ist eine Umweltorganisation, die sich Sauberkeit des Wassers und der Umwelt auf die Fahnen geschrieben hat.

Wie es aussieht, ist das Abpumpens an der türkischen Küste noch nicht problemlos, es gibt  zu wenig Abpumpstationen, manche liegen, wie z.B. in der Netsel Marina / Marmaris, etwas ungünstig, vor allem dann, wenn mehrere Boote zur gleichen Zeit ihre Tanks leeren wollen.

 

Aufenthaltsgenehmigung für Yacht-Dauerlieger (Ikamet)

Wer in einer türkischen Marina einen Dauerliegeplatz hat und  länger als die mit dem Touristenvisum abgedeckten drei Monate in der Türkei bleiben möchte, braucht eine verlängerte Aufenthaltsgenehmigung. Das türkische Wort dafür: IKAMET. Das benötigen ebenfalls Eigner von Ferienhäusern und - Wohnungen.
Der Weg zum Ikamet, dem Dokument im zeitgemäßen Scheckkartenformat, ist steinig, und man hängt davon ab, wie der jeweilige Beamte die Regeln auslegt. Man tut gut daran, sich an einen Agenten zu wenden.
Wer es in Eigenregie bewerkstelligen möchte, wird bei der nächstgelegenen Ausländerbehörde vorstellig. Folgende Unterlagen sind erforderlich:
1) ausgefülltes Ikamet-Antragsformular (aus dem Internet)
2) notariell beglaubigter Liegeplatzvertrag
3) biometrisches Passbild
4) in der Türkei gültige Krankenversicherung (für Rentner ab 65 fällt das weg)
5) türkische Steuernumer
6) Quittung über die Bezahlung des Ikamets
7) möglicherweise wird als Beweis, dass man für ein Jahr genügend Bargeld besitzt, die Eröffnung eines türkischen Bankkontos verlangt.
Wie schon erwähnt: Auslegungssache des Beamten

Viel Erfolg

Abpumpstationen


Fethiye Körfezi

Zur Zeit ist die Absaugstation der Umweltorganisation TURMEPA in Göcek geschlossen. Das Absaugboot kann man bei Turk Marin (Tel. 0539 439 1162) ordern.
Die Absaugstation der D-Marin Göcek auf dem Werftgelände ist nach wie vor in Betrieb, ebenfalls die Stationen bei den Tankstellen der Göcek Club Marina und der ECE Marina in Fethiye.

Güllük Körfezi

Vorbildlich ist auch die Station der D-Marin Didim.

Hisarönü Körfezi
Kein Problem ist das Abpumpen bei der Tankstelle in der Martı Marina in Orhaniye. In Datça hingegen Fehlanzeige.

Marmaris
Die Netsel Marina verfügt über ein schwimmendes Absaugboot. Auch in der Marmaris Yacht-Marina auf Yalancı Boğaz kann man abpumpen lassen.
Erkundigen Sie sich auch nach dem mobilen Abpump-Boot im Marmaris Limanı.

Leider sind Abpumpstationen noch immer nicht flächendeckend vorhanden, auch die Gebühren sind unterschiedlich hoch.

Achtung   Vor der Ausreise nach Griechenland müssen Sie den Tank unbedingt absaugen lassen und die Bestätigung dafür (Blue Card) vorweisen, sonst werden hohe Geldstrafen fällig.