Altes Land

Fahrradrundtour

Lühe Deich – Stade – Lühe Deich


Text und Fotos: Wyn Hoop

Gesamtdistanz:
33 km, Dauer ohne Zwischenstopps 4 Std, Fährzeit von Wedel nach Lühe Deich 20-25 mi.

Schwierigkeit:
Leichte Tour, nur 10 m Höhendifferenz

Umgebung und Pois:

  • Südliches Elbufer: mit Strand und wunderschönen Ausblicken auf das gegenüberliegende Ufer, Yachthäfen, Beobachtung der Großschiffahrt, Leuchttürme.
  • Stade: Die Altstadt von Stade ist sehenwert, die Lage an der Schwinge mit dem Stadthafen, Hansehafen, Holzhafen und der alten restaurierten Schleuse ist romantisch.
    Es gibt viel zu sehen: Den Holzkran, das Bürgermeister-Hintze-Haus, das Kunsthaus Stade. Unzählige Restaurants um den Hansehafen warten auf Gäste.

  • Altes Land: Riesiges Obstanbaugebiet, besonders schön während der Kirschblüte. Prächtige Altländer Bauernhäuser entlang des Lüheufers.

Restaurants und Cafés:

  • Stubbes Gasthaus in Lühe
, Lühe 46, Ortsteil Lühe, 21635 Jork, Tel.: 04142 2535 Fax: 04142 812354
    info@stubbes-gasthaus.de
    Sehr schöner Biergarten, gute Küche, preiswert.
    URL: www.stubbes-gasthaus.de/
  • Kaffeeklappe - Ralf Exner, Bassenfleth 8c, 21723 Hollern-Twielenfleth, Tel.: 04141 79 26 40
    Winziges Café direkt am Elbufer auf schaukelndem Ponton.
  • Fährhaus Twielenfleth, Am Deich 43, 21723 Hollern Twielenfleth, Tel.: 04141 792525, Fax: 04141 792526
    info@faehrhaus-twielenfleth.de
    URL: http://www.faehrhaus-twielenfleth.de/impressum.html
    Bügerliche Küche, sehr schöner Elbblick, Sonnenterrasse.
  • Fischhus Störtebeker, Salzstraße 15, 21682 Stade, Tel.: 04141 69 04 20, Mobile: 0175 16 12 241
    info@fischhus-stade.de
    URL: www.fischhus-stade.de
    Sehr gute Küche, gemütliches Ambiente, weg vom lauten Touristenrummel.
  • Terrassenrestaurant Hintze in Leeswig, Leeswig 106, Ortsteil Königreich, 21635 Jork,
    Tel.:040 745 93 86, Fax: 040 745 27 30 7,
    E-Mail: restaurant@hintzes.de
    URL: www.hintzes.de/kontakt.htm
  • Café Gosch, Lühedeich 14, 21720 Grünendeich, Tel.: 04142 81 27 61
    Sonnenwiese an der Lühe.

 

Laden Sie sich meine GPX-Routen für Smartphone oder GPS-Gerät herunter

Altes Land, Lühe - Stade rund.

Elbufer bei Tinsdal

 

Wir starten unsere Tour am Fähranleger Willkomm Höft in Wedel-Schulau . Der Anleger wurde am 17. Juni 2011 nach einem aufwendigen Umbau völlig neu gestaltet, seine nächtliche Beleuchtung ist beeindruckend.
Die Fähre "Dat Ole Land" ist ebenfalls brandneu und befördert die Gäste samt Fahrrädern in ca. 25 Minuten zur Lühemündung im Alten Land.

Spalierobst im Alten Land am Elbufer

 

Von hier nutzen wir den asphaltierten Fahrradweg, der sich zwischen Deich und Elbe in nordwestlicher Richtung bis Bassenfleth erstreckt. Vorbei an Fressmeile, Caravan-Parkplatz, Picknickplatz und Apfel-Spalierobstanbau bis zum Yachthafen Grünendeich, der  im Schutz der Elbinsel Lühesand und einer kleineren Insel erstklassige Liegeplätze und Servicemöglichkeiten für Yachties bietet.

Dann geht es weiter bis zum Fähranleger gegenüber der Insel Lühesand. (Die Insel erreicht man mit einer kleinen Fähre. Lühesand ist ein wunderschöner Platz zum Relaxen, mit Campingplatz und Gasthaus, ▸hier finden Sie den Fährplan. Übrigens, die Stahltürme, die die E-Kabel vom Elbe-Nordufer via Lühesand zum niedersächsischen Südufer tragen, haben die beeindruckende Höhe von 190m und heißen im Volksmund die "Eifeltürme" der Unterelbe).

 


Fährhaus Twielenfleth (o.li.), Leuchtfeuer Twielenfleth und Kaffeeklappe (o.re.), M.S. Romantika auf der Elbe vor Twielenfleth (u.li.), Elbe Yachthafen Grünendeich (u.re.)

Radweg zwischen Deich und Elbe

Kurz vor dem Ende von Lühesand setzt sich der Weg etwas huckelig gepflastert fort. Wir erreichen nach wenigen Metern das Fährhaus Twielenfleth. Im Fährhausrestaurant wird bürgerlich gekocht. Neben dem Fährhaus stehen Mietshäuser mit Swimmingpool der Gemeinde Twielenfleth. Der Pool kann auch von Nicht-Residenten genutzt werden.
Ein Stück weiter, auf einem Ausleger, befindet sich die Kaffeeklappe. Hier serviert der Wirt Ralf Exner köstlichen Kuchen und Kaffee.
Der weite Blick über die Elbe rüber zum Dwarsloch mit dem ausgedienten Leuchtturm, die vorbeifahrenden dicken Pötte und, bei Sonnenuntergang, die wunderschöne Beleuchtung auf dem schaukelnden Ponton sind ein Highlight auf der Tour.

Strand bei Twielenfleth

 

Nebenan beginnt ein 1700 m langer Strand mit weißem, feinem Sand und dichter Weidenbepflanzung zwischen Deich und Fluss, der sich bis zum stillgelegtem Kernkraftgelände Stade hinzieht. Nach einem guten Kilometer verlassen wir Deich und Strand und fahren  dann auf der K 34 in Richtung Bassenfleth. In der Ortschaft biegen wir links ab in Richtung Meltau - Wöhrden und Stade.


Landschaft bei Wöhrden (li.), Sielschleuse Wöhrdener Wettern (re.)

Salztorschleuse zum Holzhafen in Stade

 

In Wöhrden geht es unter der L 111 hindurch bis zum Schwingedeich. Leider hat der Deich keinen Fahrradweg, sodass wir auf der wenig befahrenen, von Obstplantagen gesäumten Straße bleiben oder oben schieben müssen. Nach ca. 2 km erreichen wir den Holzhafen von Stade. Wir fahren am Ostufer des Holzhafens entlang bis zur Fußgängerbrücke über den Burggraben, folgen dem Fußweg vorbei an der Güldenstern Bastion bis zum den Salztorwall. Hier halten wir uns links und biegen sofort rechts in die Kleine Archivstraße ein.
Von hier, immer geradeaus, bis wir auf die Archivstraße stoßen, in die wir links reinfahren bis zur Abzweigung der Poststraße.
Auf ihr und weiter auf der Hökerstraße gelangen wir zum Fischmarkt und Hansehafen.

Dort gibt es viel zu sehen: Den Holzkran, das Bürgermeister-Hintze-Haus, das Kunsthaus Stade. Unzählige Restaurants um den Hansehafen warten auf Gäste.
Auch das Rathaus mit dem Ratskeller in der Hökerstraße, das Hökerhus, das Johanniskloster und die beiden Kirchen St. Cosmae et Damiani und St. Wilhadi sind sehenswert, und nicht zuletzt auch das Zeughaus am Pferdemarkt, das Freiluftmuseum auf der Insel und das Technische Denkmal "Stade Slip-Winch" am Nordostende des Stadthafens.
Es gibt noch unendlich mehr zu erkunden, dafür sollte man sich mindesten einen Tag Zeit lassen. Übrigens, an 20 Häusern sind kleine 10 x 10 cm große Metallschilder angebracht auf denen ein CR-Code (Quick Response) angebracht ist. Mit Hilfe eines mit Kamera und  CR-Reader ausgestatteten Smart-Phones mit Internetzugang kann man detaillierte Infos über die Gebäude erfahren; sie sind außerdem mit einem auffallenden roten Zeichen gekennzeichnet.

Impressionen von Stade


Am Fischmarkt (o.li.),
Oldtimer im Stadthafen (o.mi.li.), Am Hansehafen (o.mi.re.), Holzkran (o.re.), Johannis Kloster (u.li.), Ratskeller (u.mi.li.), Slip-Winch technisches Denkmal am Stadthafen (u.mi.re.), Stadthafen (u.re.)


Bürgermeister-Hintze-Haus (o.li.),
Hoekerhus Detail (o.mi.), Hoekerhus (o.re.), Holzkran (u.li.), Kirche St. Cosmae et Damiani (u.mi.), Salztorschleuse zum Holzhafen (u.re.),

Vom Fischerhafen fahren wir die Bugenstraße entlang, erreichen die Straße An der Wassermühle, in die wir links einbiegen, strampeln weiter geradeaus über die Wallstraße bis zur links abbiegenden Inselstraße und weiter zum Pferdemarkt. Dort besichtigen wir das Zeughaus und gönnen uns im italienischen Eiscafé einen Eisbecher.
Danach radeln wir weiter auf der südlich laufenden Holzstraße, vorbei an der von rechts einmündenden Beguinenstraße, biegen rechts ab, kreuzen die Wallstraße und fahren auf der Bahnhofstraße bis zum links abgehenden Pratjeweg, dann den Burggraben entlang bis zur nächsten Brücke, queren den Wasserlauf und wenden uns am Ende der Brücke nach links auf den Theodor-Herrmann-Weg, biegen scharf rechts in die Salztor-Contrescarpe ein und sofort wieder links auf Am Güterbahnhof.

Pferde, hinten die 190 m hohen Strommasten - über die Elbe

Nach dem Passieren des Tunnels unter der Bahn fahren wir weitere 360 m, bis links ein Pfad entlang des Schwabenseegrabens abzweigt, dem wir bis zur 90°-Abbiegung folgen, um dann 1,35 km zwischen Obstplantagen und Pferdeweiden bis zum links abbiegenden Schnackenburger Damm zu gelangen. Nach 470 m erreichen wir den Weg Hinter Deich, der uns entlang des Baches Alte Hollerner Moorwettern durch Obstplantagen bis zur Autostraße L 125 unweit der Autobahnabfahrt Dollern führt.

Hogendiek-Fußgängerklappbrücke in Steinkirchen



Von hier geht es links ab auf die Dollerer Straße bis zur Lühebrücke im Gudehandviertel / Mittelnkirchen. Vor der Brücke wenden wir uns nach links und fahren auf dem Deich am linken Ufer der Lühe bis zur Straßenbrücke in Steinkirchen. Wir queren die Brücke und biegen links ab auf den Deich am rechten Flussufer, dem wir bis zur Hogendiekbrück-Fußgängerklappbrücke folgen. Hier verlassen wir den Deich und fahren auf der rechts abgehenden Straße weiter in Richtung Höhen. Nach 440 m schwenken wir auf die Straße Ort ein, und nach wenigen Metern wieder links in Richtung Lühedeich, dann über die Lühebrücke und weiter am linken Ufer bis zu unserem Ausgangspunkt, der Lühemündung.

Hier besteigen wir die Fähre nach Wedel-Schulau (Achtung!! letzte Fähre von Lühe: Mo. - Fr. um 18:10, Sa. - So. um 18:00). ▸Fährplan


Altländer Haus in Hohenfelde (li.), Fähranleger in Wedel-Schulau (re.)