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Segeln von Schottland nach Island

Segeln im ewigen Licht – 3 Wochen Nordatlantik-Törn

Text und Fotos: Wyn Hoop

SY „Daisy” bei Inverness im Caledonean Channel.

Da liegt Sie, die schlanke „Daisy“, im regenverhangenen Caledonian Channel in Inverness/Nordschottland. Wir wollen nach Island via Orkney-, Shetland- und Färöer-Inseln segeln, drei Wochen haben wir dafür Zeit. Sieben Mann, eine Dame, alters- und berufsmäßig bunt zusammengewürfelt: Skipper Per, Finne, Whiskyfreund und ehemaliger Kameramann beim ZDF, Hartmut, Onkologe, seine Tochter Wiete, Journalistin, seine Söhne Hannes, der Volkswirt und Till, gelernter Bootsbauer – es war, wie sich bald herausstellte, Glück, dass er dabei war –  dazu Dieter, Jumbopilot bei der DLH, Armin, Bauingenieur und ich. Eine harmonische Crew – sicher nicht immer selbstverständlich.

Die Crew in einem PUB in Inverness

Nach einem Monstereinkauf im Supermarkt soll es an Bord gehen; der Skipper der Vorcrew ist jedoch noch nicht zur Übergabe der Yacht bereit. Einige Systeme sind ausgefallen, ein Teil davon ist „auf die Schnelle“ nicht zu reparieren. Am Abend belegen wir endlich die acht Stockbetten, verstauen die Vorräte und gönnen uns ein  köstliches Rouladen-Dinner aus Dieters Konservendosen, er hatte 60 kg von seinem Wiesbadener Metzger einmachen und per UPS nach Inverness schicken lassen. Der Abend klingt aus bei Whisky und Guinness in einem verräucherten Pub gleich neben der Marina.

SY „Daisy'' in der letzen Schleuse des Caledonian Channels.

Am nächsten Morgen passieren wir die beiden letzten Schleusen des Caledonian Channels bevor er in die Nordsee mündet, Scharen von Delphinen begleiten uns an der Enge des Moray Firth bei Fortrose.

Regenverschleierte  Küsten, Ölbohrinseln, kein Windhauch. Wir motoren die 70 sm bis Wick und machen nach 13 Stunden im River Port-Becken fest.
Der Hafenmeister bringt uns Chipkarten für Duschen und Toiletten, keinerlei Behördenbürokratie, freundliche Menschen.
Die Luft hat 12 - 14 °C, die Wassertemperatur messen wir erst gar nicht, denn uns ist klar, daß wir die Badehosen unbenutzt wieder einpacken können.
Till repariert ein kaputtes System nach dem anderen.
Unter vollen Segeln nehmen wir Kurs auf die Orkneys. Daisy macht bei 4 - 5 Bft ganz locker 7 kn, wunderschönes Segeln. Nach neun Stunden laufen wir in Kirkwall ein, der Hafenmeister legt uns an einen norwegischen Oldtimer.

Fidler am Hafen von Kirkwall

Der Ort ist lebhaft und hat einen beeindruckenden Dom, wo gerade die Probe zu einem abendlichen Konzert stattfindet. Zur Freude unseres Skippers gibt es in jeder Straße mindestens zwei Läden, die „Schottischen Landwein“ anbieten. Der Generator springt nicht an, Till bekommt alles mit den örtlichen Handwerkern wieder in den Griff.
Am Nachmittag verkündet der Hafenmeister eine Sturmwarnung und erklärt, dass unser Platz bei der erwarteten Windrichtung nicht sicher sei. Verholen oder Auslaufen? Wir entscheiden uns für letzteres, da laut Internet auf unserem Kurs zu den Shetlands nicht mehr als 7 Bft zu erwarten sind.

Auf zu den Shetlands

Die ganze Nacht segeln wir herrlich hoch am Wind. Die Wellen sind nicht höher als 4,5 m, und der Windgott lässt nur 5 Bft aus seinem Sack.Der Juni ist in diesen Breiten ideal für die Nachtsegelei, es ist beinahe so hell wie am Tag, die Sonne macht nur einen winzigen Abtaucher (taucht nur kurz) unter die Kimm.

Südeinfahrt von Lerwick

Nach 80 sm machen wir im Segelhafen von Lerwick / Shetlands fest. Noch ist die Regatta vom norwegischen Bergen nach Lerwick im vollen Gange. Ein Segler nach dem anderen läuft ein, 9 Bft haben sie auf die Mütze gekriegt – Respekt.

Hafen von Lerwick

Am Abend kann man zu Fuß über den Hafen gehen. Wir treffen uns im Segelclub – wunderbare Atmosphäre. Rote Wikingerperücken und Schottenmützen, sogar eine elektrische Orgel haben die Norweger zum Feiern mitgebracht. Wir werden einfach integriert. Bei Live-Musik feiern wir bis in den frühen Morgen hinein. Lerwick ist ein quirliger Ort mit den typischen grauen, cottage-ähnlichen Häusern, auf denen für jede Wohneinheit ein Schornstein sitzt. Das Freizeitangebot: verschiedene Festivals und ein Golfplatz. Hartmut hat sich im Seegang mit Wucht auf die Achtertoilette gesetzt, der Plastikfuß brach, die Schüssel hing an den Schläuchen in der Luft -  kein Problem, wir haben ja Till.

Point of Fethalan, Good bye Shetlands

Ein ortsansässiger Mechaniker baut einen neuen Alternator ein, endlich werden die Batterien geladen.
Wieder ist Sturm angesagt; Armin repariert inzwischen den Backofen, Till den Automatischen Steuermann und die Drehzahlmessanzeige – wie oft muß er eigentlich noch herhalten? Für unsere Lieben daheim kaufen wir Shetland-Pullis und witzige Mützen.

Blauer Himmel, bisher das beste Wetter dieser Reise. Um 14 Uhr legen wir ab, etwa 220 sm sind es bis zu den Färöer-Inseln. Mit leichter Brise steuern wir an Seehundbänken vorbei, durch die verschlungenen Fahrwasser der Shetlands bis zum Point of Fethaland. Ab hier Schaukelkurs bei achterlichem Wind und  konfuser hoher Welle, wir baumen die Genua aus.

Unzählige Möwen und Tölpel ziehen mit uns. Sie gleiten im Millimeterabstand am Wellenkamm entlang, um dann ohne einen einzigen Flügelschlag ins Tal herunter zu stoßen, netzen ganz leicht mit den Flügelspitzen die See, schießen wieder empor, umkreisen die Yacht und schauen mit großen Augen neugierig den Rudergänger an.

Wind 4-5 Bft, wir können den Kurs nicht halten und müssen shiften. Das Monstrum von Spi-Baum bei der unruhigen See zu bergen ist problematisch. Lieber kreuzen wir vor dem Wind, längerer Weg, aber die Segel stehen viel besser.
Am Ende meiner Wache muß ich zum Klo, ein akrobatischer Akt bei diesem Seegang. Eine Welle aus nicht erwarteter Richtung schleudert mich beim wieder Anziehen mit großer Wucht gegen die WC-Tür, selbige geht auf und ich knalle im hohen Bogen mit der rechten Rippenseite auf eine schmale Kojenkante. Wahnsinnige  Schmerzen explodieren im Körper; ich kann nicht durchatmen, bin paralysiert. Man legt mich auf den Kojenboden. „Du kannst alle Extremitäten bewegen, also keine Querschnittslähmung“ diagnostiziert Doc Hartmut. Er spritzt ein Schmerzmittel, trotzdem habe ich kaum Linderung. Sie verholen mich in meine spartanische Koje. Jede Drehung und jeder weitere Gang zur Toilette sind eine Qual. Bei dichtem Nebel und mit Radarhilfe kommen wir in Tórshavn auf den Färöer-Inseln an.

Tórshavn mit seinen Gras bedeckten Dächern

Bald setzt sich die Sonne durch, wir bekommen knallblauen Himmel und bunte, mit Grassoden gedeckte Häuser zu sehen, eine völlig andere Welt, hier erinnert alles an Norwegen oder Schweden, während es auf den Shetlands eher wie in Irland oder Schottland ausgesehen hat.

 

Schönes Tórshavn

Nach einem „schmerzhaften Frühstück“ geht es mit Hartmut und Dieter ins Spital von Tórshavn. Das riesige Krankenhaus ist auf neuestem Stand, eine deutsche Ärztin, die hier ihr Praktikum leistet, untersucht mich. Die Röntgenaufnahmen zeigen keinerlei Frakturen – Kostenpunkt der Untersuchung: Null. Ich spendiere 100 Färöer-Kronen für die Kaffeekasse.

Funningur im Norden von Eysturoy auf den Färöer Inseln


Dieter und Armin mieten zwei nagelneuen Harly Davidsons, wir übrigen erkunden die von grünen Matten überzogenen Inseln Streymoy und Eysturoy in einem geräumigen Auto, bewundern die kühne Topographie, immerhin erreichen die größten Erhebungen Höhen über 800 m und blicken in die schmalen, langgestreckten von Felswänden gesäumten Sunde, die alle wie mit dem Lineal gezogen von Nordwest nach Südwest verlaufen und entspannen danach im „Cafe Natur“ bei Fiddlermusik und  Bier.

Fjord Saksun im Nordteil von Streymoy


Zu schade, wenn ich jetzt schon nach Hause fliegen müsste. Der nächste Tag bringt deutliche Besserung, die Schmerzen sind mit Medikamenten beherrschbar.

Lifemusik im Café Natur von Torshavn


Wir laufen durch den Vestmanna Sund, zwischen den Inseln Vágar und Stremoy,  zur Vogelinsel Mykines. Der mitlaufende Strom verhilft uns zu 11 kn über Grund. Die Sicht ist schlecht, alles Grau in Grau.

Die Vogelinsel Mykines, die Westlichste des Archipels


Da, bei den Hevnafles-Klippen vor dem Nordkap der Vogelinsel, 5-6 m hohe Brecher, Manöver des letzten Augenblicks. Das war knapp. Nichts wie rein in den Fischerhafen Sorvaagur. Danke liebes Radar. Fischerhäfen sind unruhige Übernachtungsmöglichkeiten, Trawler haben Vorrang, Yachten müssen verholen.


Ich verballere meine letzten Färöer-Kronen für eine Briefmarkensammlung mit Vogelmotiven, dann geht es ab nach Island. Wir laufen unter Maschine; der Wind ist schwach, die See wüst,  Strom steht gegen Wind, die Brecher sind steil, einige Luken undicht, in Wietes Koje wird es verdammt naß. Dieter und sie  kotzen um die Wette. Weiter draußen weht es mit 4 – 6 Bft., wir machen ein Etmal von 150 sm, 10-11 kn für Daisy, überhaupt kein Problem.

Till bemerkt einen Kabelbrand an der Backbord-Posilaterne. Meine Kabine steht voll unter Rauch, kurz entschlossen kneift er das Kabel durch. Wieder einmal haben wir mächtiges Glück gehabt. Das Kabel war direkt an die Batterie angeschlossen und nicht vorher über eine Sicherung geführt worden, wahrscheinlich die provisorische Reparatur einer Crew, die dann vergessen hatte dieses den Nachfolgern zu melden. Das ist der Nachteil der „fliegenden“ Übergaben, je länger das Schiff unterwegs ist, desto mehr Fehler sammeln sich an.

Um Mitternacht zelebriert Till Dinnerservice mit Pastete, Gurken und Salami, dazu ein Bier von den Färöer. Die Nacht ist eiskalt, zum ersten Mal fröstele ich in meinem Schlafsack, der laut Etikett bis + 5° C wohlige Wärme garantiert.

Der Überlebensanzug wird getrocknet - Man hang down

Früher als berechnet stehen wir vor der interessanten, aber ziemlich kompliziert anzusteuernden Einfahrt von Höfn. Sie ist eng, gut befeuert und mit Richtbaken ausgestattet. Wir haben Glück, der Strom läuft noch zwei Stunden mit uns, und wir werden buchstäblich in die Lagune hineingesaugt – keine Chance bei ablaufendem Wasser einzusteuern, wenn sich die Wassermassen der Lagune als reißender Strom durch die Enge pressen.
Der Zoll kommt an Bord, mehrere Runden „Schottischer Landwein“ sind angesagt, die Sonne strahlt warm vom azurblauen Himmel. Im Nu verwandelt sich unsere Daisy in einen Wäschedampfer, alles wird zum Trocknen und Lüften rausgehängt.

Die kleine Gemeinde Höfn leistet sich ein Schwimmbad mit einem beheizten Becken und drei „Heißen Pötten“, Whirlpools mit Temperaturen von 36°, 39° und 41° C. Heute alles unter strahlend blauem Himmel.

Lagune von Höfn

Zwei Tage bleiben uns noch für die Umgebung von Höfn. Per Bus erklimmen wir die abenteuerliche Piste zum größten Gletscher Europas, dem Vatnajökull, immerhin ein Achtel der Wikinger-Insel. Grandiose Landschaft und atemberaubende Blicke auf Gletscherlagunen.

Gletschesee Jökulsálón

Anschließend geht die Fahrt zum Gletschersee Jökulsárlón, in den der große Gletscher seine „Kälber“ entläßt, kleine Eisberge die abbrechen und in den Atlantik treiben, eine Farborgie in  Blau- und Türkistönen.

Die blaue Lagune


In Reykjavik dann tauchen wir ausgiebig in die „Blaue Lagune“ ein, einen thermisch beheizten See inmitten eines ausgedehnten, mit Moosbärten bewachsenen Lavafeldes, das Nebenprodukt eines Geothermalkraftwerks. Entspannung  pur.

Der Altstadtbummel endet im Restaurant „Drei Fische“ –  den Genuß der taufrischen Krebse fühle ich noch heute auf der Zunge. Wir sind uns einig: „Island wir kommen wieder“.

Das Projekt

Die Philosophie des Projektes ist die Kombination von Hochseesegeln, Trekking und Bergsteigen in Europa und Nord-Amerika.
Eigner ist die Sea&Mountains Projekt GmbH  mit Sitz in Stuttgart. Eine Handvoll von vertrauenwürdigen Skippern werden auf den verschiedenen Touren eingesetzt, die ihrerseits die Crew zusammenstellen und damit auch den Kojenpreis festsetzten. Dazu kommen Vorräte, Sprit und Hafengebühren. Sie können auch direkt an Sea&Mountains Projekt GmbH herantreten und einen Törn nach Ihren Wünschen und mit Ihrer Crew realisieren.
Eine Liste der geplanten Törns liegt bereit, so daß jeder Teilnehmer sich für einen Törn seiner Wahl zu entscheiden kann.

Sea&Mountains
Neue Weinsteige 19
D-70180 Stuttgart
Tel: +49 711 6498421
Ansprechpartner: Christoph von Laßberg
e-mail: cul-lassberg@t-online.de
homepage: http://www.sea-and-mountains.de

Das Boot

Typ: Ketsch, Einzelbau
Name: Daisy
Bauweise: Stahl, Rundspant
Unterwasserschiff:

Kurzkiel mit extrem stabilen Skeg am Rude
1 Arbeitskockpit, 1 Aufenthaltskockpit mit Frontscheiben und Faltverdeck
10 Kojen, 1 Lotsenkoje im Salon
2 Toilettenräume, 1x mit Dusche

Werft: Motiva / Dänemark
Baujahr: 1989
Konstrukteur: Arne Borghegn
Maschine: Ford Diesel
Getriebe: Verstellpropeller mit 3 Flügeln
Tankvolumen: Diesel 1000 L, Wasser 600 L
Segel: Groß und Besan durchgelattet, Lazyjacks, Rollgenua, Fock (Kutterstag).
Dimensionen: LüA 18,25 m
  Breite 4,70 m
  Tiefgang 2,50 m
  Verdrängung 30,00 t
  Segelfläche 170,00 qm am Wind, Spi 260 qm


Die Daisy hat ein hervorragendes Seeverhalten, setzt weich in die Welle ein und vermittelt auf der ganzen Linie Sicherheit. Sie segelt besonders am Wind ausgeglichen und vermag bei 5-6 Bft 10 kn Speed zu erreichen.

Ausrüstung

Elektrik: Generator 220 / 380 Volt (2003), 24/12 V Converter (2001), Waschmaschine, Landanschluß, Mikumi Dieselheizung.
Navigation: VDO Echo- und Speedlog, Robertson Autopilot, Simrad CP 32 GPS Navigator, Kartenplotter, SP Sailer RT 4822, DSC, VHF-Funktelefon, Furuno Radar (2002).
Sicherheit: Rettungsinsel 8 Personen, Rettungsinsel 6 Personen, 10 Rettungswesten mit Secumar Harness 150 incl. Blinkleuchte, Epirb-Rettungsboje, Rettungsringe, Lifeline.

Landausrüstung
2 Zweimannzelte, 2 Biwacksäcke, 2 Rucksäcke, Kletterausrüstung, Benzinkocher, Tourenski, 1 Dinghi mit Außenborder, 1 Faltboot, 2 Mountainbikes, 2 UKW-Handfunkgeräte, 1 Notfall-Peilsender.

Schottland, Orkneys, Shetlands

Währung: 1,- £ = 1,5 €, in den kleinen Geschäften wird Bargeld erwartet. American Express und MasterCard werden akzeptiert.
Geldwechsel: Wechseln Sie nach Möglichkeit kein Geld in Wechselstuben oder Reisebüros, da horrende Gebühren anfallen.
Preisniveau: Beide Inselgruppen sind Hochpreisgebiete. Die Waren sind durchschnittlich bis 25 % teurer als auf dem Schottischen Festland.
0,5 Ltr Bier kostet zwischen £ 1,90 und 2,20, das sind immerhin € 2,85 – 3,30.
Uhrzeit:  GMT im Sommer +1 h
Verkehr: Es herrscht Linksverkehr.
Flugverbindungen über London nach Glasgow oder Inverness
Internet Orkneys:
www.orkney.org/ (Offizielle WEB-Seite der Orkney Inseln), sowie
www.orkney.co.uk
(Informationen über Hotels, Tourveranstalter und besondere Ereignisse. Im gesamten Gebiet gibt es Internet-Cafés, fast überall mit ADSL.
Internet Shetlands:
www.visitshetland.com/ (offizielle WEB-Seite der Shetland Inseln),
www.zetnet.co.uk (Infos über Hotels, örtliche Tourenveranstalter und besonderen Ereignissen in ganz UK).
www.shetland-news.co.uk (Infos über Land und Leute). Auch hier gibt es Internet Cafés.
Yachtclubs: Die Facilities der Yachtclubs sind herausragend. Waschmaschine, Trockner, sauberste Duschen, WCs und Clubräume eine Selbstverständlichkeit.
Behinderte: Die Einrichtungen für Behinderte sind vorbildlich, alle Yachtclubs sind ebenfalls behindertengerecht ausgestattet.
Häfen, Hafenmeister: Alle Hafenmeister waren freundlich und hilfsbereit und konnten von See, etwa 5 – 10 sm vor der Einfahrt per Mobiltelefon, erreicht werden.
Einreise und Zollbestimmungen: Für Deutschland und Österreich genügt ein 6 Monate gültiger Personalausweis, für Schweizer ist ein Pass erforderlich.

Faröer Inseln

Währung: Färöer Kr bzw. Dkr, 100 Färöer Kr = 14,- €
In den kleinen Geschäften wird Cash erwartet. American Express und MasterCard werden akzeptiert.
Sprache: Färingisch, dem Norwegischen ähnlich.
Preisniveau: Auch diese Inselgruppe ist Hochpreisgebiet!
Uhrzeit: GMT im Sommer + 1 h
Staatsform: Dänisches Territorium mit Selbstverwaltung, kein EU-Mitglied.
Flugverbindungen über Kopenhagen oder London
Internet:
www.faroeislands.com/Default.aspx?SectionId=298
(offizielle WEB-Seite der Färör Inseln),
www.ijon.de/foroyar
(informative Deutsche Webseite),
www.faeroeer.com
(ebenfalls recht gute Deutsche Webseite).
Einreise und Zollbestimmungen: Pass oder Personalausweis werden anerkannt. Sie können die Quittung Ihrer Einkäufe vom Zoll abstempeln lassen und sich in einigen Reisebüros 20 % der Summe zurückzahlen lassen.

Island

Währung IsKr, 100 IsKr sind ungefähr 1,125 €, MasterCard und Visa werden akzeptiert.
Preisniveau: Auch Island ist Hochpreisgebiet
Uhrzeit: GMT, es gibt keine Sommerzeit.
Flugverbindungen: Über London oder Frankfurt, es gibt auch Direktflüge von Wien.
Interne: www.icetourist.is/ (sehr breite Informationen).
Einreise und Zollbestimmungen: Für EU-Bürger genügt ein gültiger Personlausweis oder Reisepass. Schweizer benötigen einen gültigen Reisepass.
Man kann bei Einkäufen 15 % Mehrwertsteuer erstattet bekommen, wenn der Einkauf mindestens 4.000 IsKr ausmacht. Bei mehr als 40.000 IsKr, abgesehen von Wollwaren, muß die Ware dem Zoll vorgeführt werden.